Kloster Makarjev

Etwa 90 km von Nischnij Nowgorod entfernt erhebt sich vor der spiegelglatten Wolga malerisch das Kloster Makarjev. Das auch heute noch von Nonnen bewohnte Kloster gehört zu den berühmtesten Klöstern an der Wolga.

Die Geschichte des Klosters beginnt 1435 als der Mönch Makarij aus dem in Nischnij Novgorod gelegenen Kloster Petschoerskij  am linken Ufer der Wolga nahe des Gelben Sees die erste Mönchszelle anlegte. Im Jahre 1439 wurde das Kloster bei einem Angriff der Tataren zerstört, viele Mönche kamen ums Leben und Makarij  wurde gefangen genommen. Entlassen wurde Makarij´ nur, weil er versprach, das zerstörte Kloster nicht wieder aufzubauen. Er hielt sein Versprechen und  verlies die Gegend.

Die Wiedergeburt des Klosters an der Wolga begann 1626. In der zweiten Hälfte des 17. Jhd's war es bereits ein  beeindruckendes Ensemble mit mächtigen Burgmauern. Die jährlich stattfindende Messe bescherte dem  Kloster ein stattliches Einkommen und beachtlichen Ruhm.

 

Das Kloster ist heute eine Touristenattraktion, die zu einem Schiffsausflug von Nischnij Novgorod aus einlädt.

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